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Schnörkellos, authentisch und melodisch eingängig ist die Musik des inzwischen in Nürnberg lebenden schottischen Sängers und Gitarristen James Mackenzie - und das erkennen immer mehr Fans.

Nach zwei bemerkenswerten Konzerten 2017 in Herborn und 2018 in Fleisbach geriet sein zweiter Auftritt in der diesmal voll besetzten "KulturScheune" zu einer magischen Performance im Kreise seiner begeisterten Fanschar.

Ein guter Rock-Act hat oft auch einen guten Support: Der Münsteraner Singer-Songwriter Jo Zeeland spielte den Aufwärmer für die Show des Schotten und seiner Band. Trotz einer Erkältung bewältigte er seine Aufgabe gut, zeigte sich stimmlich bestens disponiert und gab zum Klang seiner Gitarre eigene Lieder über Liebe, Freundschaft und Fernweh zum Besten, die beim Publikum auf offene Ohren stießen.

Der 32-jährige James Mackenzie, der sich längst aus der Geheimtipp-Ecke gelöst hat, spielte in Herborn sichtlich und hörbar entspannt auf. Mit seiner Band, bestehend aus dem musikalischen Tausendsassa und Jazz/Pop-Pianisten Ferdinand Schwartz sowie Hannes Stegmeier (Bass, Gesang), Eric Flach (Gitarre) und Dominik Back (Drums), die allesamt aus dem Nürnberger Raum kommen, erzeugte er schon zu Beginn seines Sets mächtig viel Dampf.

Mit Songs, die "Maybe" für Frieden, Hoffnung und Liebe stehen, legte der sowohl auf Deutsch und Englisch parlierende Mackenzie sein Herz und seine Seele offen.

In seiner Musik spricht er von seinen eigenen, aber auch von den Erfahrungen seiner Liebsten, die er auf eine ehrliche und nachvollziehbare Weise bei seinen Zuhörern auf ungeteilte Zustimmung stießen ließ.

Viele Zuhörer hielt es nicht auf ihren Sitzen, sie klatschten im Rhythmus mit und ließen sich ohne lange Aufforderung zum Mitsingen der Refrains animieren. Auch als Hannes Stegmeier, Eric Flach und Dominik Back in den Blues und Rhythm'n' Blues à la B.B. King und Eric Clapton eintauchten, dem Ferdinand Schwartz mit seiner Piano-Improvisation noch zusätzliche Würze verlieh, kochte in der "KuSch" Begeisterung hoch.

Mackenzies Solo-Part, den er nur mit seiner elektrisch verstärkten Akustikgitarre absolvierte, war dem Sound seiner schottischen Heimat gewidmet. Feine Folk-Pop-Songs und feinsinnige Balladen, die der Singer-Songwriter mit beseelter Stimme vortrug, legten sich wohltuend aufs Gemüt und die Seele des Zuhörers.

Als schließlich die komplette Band wieder mit dem sympathischen Entertainer die Bühne bespielte, gab es noch etliche Ohrwürmer - inklusive Zugaben – sowie die aktuelle Single „Shoulders“ obendrauf. Es war in der Tat eine berauschende Musiknacht in der "KulturScheune".

(Fotos: Gert Fabritius)

 

 

 

 
Autor
Helmut Blecher

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Helmut Blecher ist freier Autor und Fotograf. Der Dillenburger berichtet seit Jahren über das kulturelle Geschehen vornehmlich an Lahn und Dill und hat bereits Auftrittskritiken für zahlreiche Künstler in der KuSch geschrieben.
 

 

 

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