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Da war er wieder, in seinem Wohnzimmer. Ingo Oschmann und die „KuSch“, das ist eine  besondere Beziehung. Klar, dass die Stimmung bei seinem Best-Of-Programm „Schönen Gruß, ich komm‘ zu Fuß!“ von Beginn an klasse war.

„Ich bin wieder zuhause“, ließ der Wahl-Düsseldorfer „sein“ Herborner Publikum wissen und das erlebte in der KuSch das Beste und Schönste aus einem Vierteljahrhundert Ingo Oschmann als Bühnenkünstler. Ergraut und etwas fülliger geworden präsentierte der selbsternannte „dicke George Clooney der Comedy“ ein Programm, das dem Zauberkünstler, Komiker und Entertainer bestens gerecht wurde.

Der Anspruch des 48-Jährigen ist klar: „Ich mache kein Kabarett, weil ich keine Lust habe, über Leute zu reden, die nicht da sind. Ich erzähle aus meinem Leben, mache Stand-up-Comedy und zaubere etwas“, bekannte er. Und das tat er, wie alles im Leben, mit vollem (Körper-)Einsatz. Alles kann, nichts muss, aber alles muss auf der Bühne raus!

Der Rückblick auf seine Anfänge als Comedian, die lange vor seinem Gewinn der SAT1-Show „Star Search“ 2003 angesiedelt sind, geriet zu einer persönlichen Erzählung, als Ingo Oschmann den Moment beschrieb, wo er auch den kritischen Vater von seinem Talent überzeugen konnte.

Und so geriet der Abend zu einer rauschenden Revue voller Gedankenspiele und Magie, in der sich klassische Zaubertricks (plötzlich quollen vorher markierte Tücher aus saftigen Orangen hervor) oder Mentalmagie-Nummern (Wieso führen bei einem zufällig erdachten Städtenamen mehrere Buchstabenkombinationen unweigerlich zum Begriff „Erdbeere“?) mit tiefgehenden Momenten abwechselten. Für mehr menschliche Wärme in kalten Zeiten machte sich der sympathische Entertainer nämlich stark, der einer immer egoistischer werdenden Welt seine Empathie entgegensetzt.

Und am Ende ging in der „KulturScheune“ die Sonne auf, nachdem das Publikum ein vorher ausgegebenes Papierset aus acht Teilen so sortiert hatte, dass ein aufgedrucktes Sonnensymbol tatsächlich oben auflag. Ein besseres Schlussbild hätte es für den Mann mit Herz und Sonne darin kaum geben können…
(Fotos: Gert Fabritius)

 

 
Autor
Jörg Michael Simmer

jms2016

Jörg Michael Simmer ist seit 2001 Vorsitzender des Vereins "Herborner Heimatspiele e.V.", dem er seit seiner Gründung 1990 angehört. Er ist für die Programmzusammenstellung in der Kulturscheune verantwortlich und seit 1984 aktiver Schauspieler.
 

 

 

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